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Wir freuen uns auf Pfingsten!

Ab Pfingsten feiern wir wieder regelmässig Gottesdienst in unserer Kirche!

Alle sind herzlich dazu eingeladen!

Beginn um 09.45 Uhr!

Wir respektieren, wenn Jemand noch nicht kommen möchte. Niemand muss sich rechtfertigen. Uns ist die Eigenverantwortung jedes Einzelnen wichtig!

Aufgrund des Schutzkonzeptes werden gewisse Dinge anders als gewohnt sein!

In einer ersten Phase verzichten wir noch auf den Apero.

Der Wochenspruch aus Sacharja 4,6b lautet:

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.

Gedanken zu Pfingsten

Zum Beginn des jüdischen Pfingstfestes waren alle Jünger wieder beieinander. Plötzlich kam vom Himmel her ein Brausen wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sich versammelt hatten. Zugleich sahen sie etwas wie züngelndes Feuer, das sich auf jedem einzelnen von ihnen niederliess. So wurden sie alle mit dem Heiligen Geist erfüllt, und sie redeten in anderen Sprachen; denn der Geist hatte ihnen diese Fähigkeit gegeben (Apostelgeschichte 2,1-4).

 

In der Apostelgeschichte berichtet Lukas, dass Jesus, bevor er in den Himmel auffuhr, versprochen hat, den Heiligen Geist zu senden, der den Jüngern die Kraft geben würde, Christus zu bezeugen in „Jerusalem und Judäa, in Samaria und auf der ganzen Erde“ – mit anderen Worten, überall würden sie Zeugen Christi sein. Nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren war, warteten die Jünger, mittlerweile einhundertzwanzig Leute, in Jerusalem auf das Kommen des Geistes.

Etwa fünfzig Tag nach Ostern wurde das jüdische Pfingstfest (auch Wochenfest oder Schawuot genannt) begangen, um die Frühlingsweizenernte zu feiern und des Tages zu gedenken, an dem das Volk Israel auf dem Berg Sinai die Zehn Gebote bekommen hatte. An diesem Tag, an dem sich die Anhänger Jesu zum Gebet trafen, kam der Geist auf sie. Es war wie das Brausen eines gewaltigen Sturms und ein züngelndes Feuer. Sie wurden mit der Kraft erfüllt, die Christus ihnen versprochen hatte, und bekamen die übernatürliche Fähigkeit geschenkt, in Sprachen zu sprechen, die sie vorher nicht kannten. Voller Begeisterung eilten sie auf die Strassen und „verkündigten das mächtige Wirken Gottes“ in den Sprachen der Juden aus aller Welt, die in Jerusalem zusammengekommen waren.

Wenn die Evangelien die gute Nachricht von Jesus weitergeben, dann ist die Apostelgeschichte die gute Nachricht vom Heiligen Geist. Wenn wir Christen vom Heiligen Geist sprechen, meinen wir Gottes Gegenwart bei und in uns. Auf der einen Seite ist der Geist eine Macht, die in und durch uns wirkt, um Christi Missionsbefehl zu erfüllen. Aber der Geist ist nicht nur eine unpersönliche Macht. Jesus beschreibt den Geist als den „parakletos“. Dieses griechische Wort bedeutet: „Einer, der an deine Seite kommt“. Er beschreibt ihn als einen Helfer, einen Gefährten, einen Fürsprecher oder auch Tröster. Und der Geist ist nicht nur irgendein Geist, sondern Gottes Geist, Gottes Gegenwart, die in uns wirkt.

Der Heilige Geist zieht uns zu Gott, führt uns auf dem Weg der Nachfolge Christi, beschenkt uns mit Gaben und rüstet uns aus mit Mut. Der Geist gibt Anstösse und drängt uns, jeden Tag den Willen Gottes tun zu wollen. Wenn es uns gelingen soll, ohne Angst zu leben, muss der Heilige Geist einen wichtigen Stellenwert in unserem Leben einnehmen. Der Geist erfüllte Petrus und die anderen Jünger, die sich aus Angst vor Verfolgung versteckt hatten, mit dem Mut, ihren Glauben auf die Strassen zu tragen.

Ich möchte ein geisterfülltes, geistbevollmächtigtes und geistgeführtes Leben führen. Jeden Morgen bitte ich den Heiligen Geist, mich zu erfüllen, mich zu gestalten und zu leiten. Während des Tages bemühe ich mich, auf die Führung und das Drängen des Geistes zu achten. Und wenn ich das tue, finde ich mich auf einmal mitten in einem Gespräch wieder, in dem ich den Eindruck habe, dass Gott mich gebrauchen möchte. Oder ich erlebe einen Moment, in dem ich genau weiss, dass Gott mich in diese Situation hineingestellt hat. Wichtig ist, dass wir offen sind für den Geist und auf ihn achten.

 

(Gedanken von Adam Hamilton aus dem Buch „Gegen die Angst“)

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